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	<title>Kommentare fuer </title>
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	<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 06:05:46 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu August der Starke - Darf ein König lächeln? von katrin</title>
		<link>http://brey-kunstkultur.de/blog/2008/06/23/august-der-starke-darf-ein-konig-lacheln/#comment-93</link>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:21:38 +0000</pubDate>
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		<description>klar darf er mal lächeln und das hatte er bestimmt auch gemacht</description>
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		<title>Kommentar zu August der Starke - Darf ein König lächeln? von katrin</title>
		<link>http://brey-kunstkultur.de/blog/2008/06/23/august-der-starke-darf-ein-konig-lacheln/#comment-92</link>
		<dc:creator>katrin</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 16:21:00 +0000</pubDate>
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		<description>ich find ihn so richtig toll .. das thema mag ich .. bb euer aaugust der dtarke fan</description>
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		<title>Kommentar zu Böttgers Flucht von Christof von Tschirnhaus</title>
		<link>http://brey-kunstkultur.de/blog/2008/09/07/johann-friedrich-boettgers-flucht/#comment-39</link>
		<dc:creator>Christof von Tschirnhaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 17:55:44 +0000</pubDate>
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		<description>INFO


Trottel in der Alchemistenküche

Der Zeichner Lutz Anke nähert sich per Comic Sachsens Porzellan-Erfinder Böttger an

Chemnitz. Die Frage, ob historische Persönlichkeiten als Comic-Charaktäre eine passende Figur abgeben können, stellt sich seit Asterix eigentlich nicht mehr: Längst ist klar, dass von Albert Uderzo gezeichnete Gestalten wie Julius Cäsar nicht nur als Ulknummer verwendet, sondern auch im geschichtlichen Zusammenhang durchaus korrekt und lehrreich dargestellt werden.

Die Idee, sich des reichen Fundus schillernder sächsischer Persönlichkeiten zur Kreation einer Comic-Geschichte zu bedienen, ist daher eigentlich naheliegend. Als erster umgesetzt hat sie nun der Chemnitzer Zeichner und Autor Lutz Anke, der sich in seinem eben erschienenen Debüt-Album "Johann Friedrich Böttger und der Erfindung des Porzellans" widmet. Berücksichtigt man die Tatsache, dass es in Deutschland für einen Comic-Schöpfer kaum Möglichkeiten zur Veröffentlichung (und damit Entwicklung) gibt und ein solcher zudem Talente von Zeichner, Geschichtenerzähler, Dramaturg und Drehbuch-Autor in sich vereinen muss, kann man das Ergebnis nur als sehr gelungen bezeichnen: Anke schafft es wie den Asterix-Heften, seine Hauptfigur ordentlich vom Sockel zu holen und dabei besser in den zeitlichen Kontext einzuordnen. Böttger, von der Geschichtsschreibung längst zum noblen Forscher und legendären Gründervater der weltberühmten Porzellanmanufaktur Meißen aufpoliert, kommt im Heft nämlich ziemlich schlecht weg. Als Apotheker-Lehrling experimentiert er stümperhaft mit Liebestränken und Goldmacherei herum, um sich Frauen gefügig zu machen. Doch der Ruf, den er sich damit herbeiblendet, wird schnell zum Fluch: Fürsten wie August der Starke sind scharf auf die angeblichen Künste des jungen Mannes - der jedoch zwangsläufig versagt und damit in Teufels Küche gerät.

Gerettet wird Böttger, der selber wenig auf dem Kasten hat, von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und Gottfried Pabst von Ohain, die schon länger am Porzellan experimentieren und denen er zur Hand gehen soll. Dass ausgerechnet Böttgers Name mit der bedeutenden Erfindung später in Zusammenhang gebracht wird, ist dann einer Kette von Zufällen geschuldet, durch die der wenig sympathische Anti-Held mehr stolpert als schreitet.

Trotz vieler künstlerischer Freiheiten, die sich Anke herausnimmt, dürfte sein Bild des Alchimisten ein trefflicheres sein als das vieler Geschichtsbücher, was auch für die Darstellung August des Starken als cholerischem und wenig sinnlichem Lustmolch gilt. Mit einem etwas schrulligen, aber schon sehr eigenen Zeichenstils hat Anke die Story kurzweilig und deftig verpackt. So macht Sachsens Geschichte Spaß!

Lutz Anke: "J.F. Böttger &#38; Die Erfindung des Porzellans", Die Verlagsgesellschaft 2008, 52 Seiten (Schwarzweiß-Zeichnungen), 12 Euro, ISBN: 978-3940418197

Von Tim Hofmann
Erschienen am 29.12.2008

© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH &#38; Co. KG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>INFO</p>
<p>Trottel in der Alchemistenküche</p>
<p>Der Zeichner Lutz Anke nähert sich per Comic Sachsens Porzellan-Erfinder Böttger an</p>
<p>Chemnitz. Die Frage, ob historische Persönlichkeiten als Comic-Charaktäre eine passende Figur abgeben können, stellt sich seit Asterix eigentlich nicht mehr: Längst ist klar, dass von Albert Uderzo gezeichnete Gestalten wie Julius Cäsar nicht nur als Ulknummer verwendet, sondern auch im geschichtlichen Zusammenhang durchaus korrekt und lehrreich dargestellt werden.</p>
<p>Die Idee, sich des reichen Fundus schillernder sächsischer Persönlichkeiten zur Kreation einer Comic-Geschichte zu bedienen, ist daher eigentlich naheliegend. Als erster umgesetzt hat sie nun der Chemnitzer Zeichner und Autor Lutz Anke, der sich in seinem eben erschienenen Debüt-Album &#8220;Johann Friedrich Böttger und der Erfindung des Porzellans&#8221; widmet. Berücksichtigt man die Tatsache, dass es in Deutschland für einen Comic-Schöpfer kaum Möglichkeiten zur Veröffentlichung (und damit Entwicklung) gibt und ein solcher zudem Talente von Zeichner, Geschichtenerzähler, Dramaturg und Drehbuch-Autor in sich vereinen muss, kann man das Ergebnis nur als sehr gelungen bezeichnen: Anke schafft es wie den Asterix-Heften, seine Hauptfigur ordentlich vom Sockel zu holen und dabei besser in den zeitlichen Kontext einzuordnen. Böttger, von der Geschichtsschreibung längst zum noblen Forscher und legendären Gründervater der weltberühmten Porzellanmanufaktur Meißen aufpoliert, kommt im Heft nämlich ziemlich schlecht weg. Als Apotheker-Lehrling experimentiert er stümperhaft mit Liebestränken und Goldmacherei herum, um sich Frauen gefügig zu machen. Doch der Ruf, den er sich damit herbeiblendet, wird schnell zum Fluch: Fürsten wie August der Starke sind scharf auf die angeblichen Künste des jungen Mannes - der jedoch zwangsläufig versagt und damit in Teufels Küche gerät.</p>
<p>Gerettet wird Böttger, der selber wenig auf dem Kasten hat, von Ehrenfried Walther von Tschirnhaus und Gottfried Pabst von Ohain, die schon länger am Porzellan experimentieren und denen er zur Hand gehen soll. Dass ausgerechnet Böttgers Name mit der bedeutenden Erfindung später in Zusammenhang gebracht wird, ist dann einer Kette von Zufällen geschuldet, durch die der wenig sympathische Anti-Held mehr stolpert als schreitet.</p>
<p>Trotz vieler künstlerischer Freiheiten, die sich Anke herausnimmt, dürfte sein Bild des Alchimisten ein trefflicheres sein als das vieler Geschichtsbücher, was auch für die Darstellung August des Starken als cholerischem und wenig sinnlichem Lustmolch gilt. Mit einem etwas schrulligen, aber schon sehr eigenen Zeichenstils hat Anke die Story kurzweilig und deftig verpackt. So macht Sachsens Geschichte Spaß!</p>
<p>Lutz Anke: &#8220;J.F. Böttger &amp; Die Erfindung des Porzellans&#8221;, Die Verlagsgesellschaft 2008, 52 Seiten (Schwarzweiß-Zeichnungen), 12 Euro, ISBN: 978-3940418197</p>
<p>Von Tim Hofmann<br />
Erschienen am 29.12.2008</p>
<p>© Copyright Chemnitzer Verlag und Druck GmbH &amp; Co. KG</p>
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