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Stadtführungen in der Altstadt

Überblick
Dauer: 2 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 99 Euro (inkl. Mwst.)
Copyright: Michael Brey, brey kunst kultur - Dresden Intensiv Erleben

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Der Facettenreichtum dieser Stadtführung durch die Altstadt von Dresden reicht vom Mätressenleben unter August dem Starken über die Musiktradition Dresdens bis zum Städtebau vor und nach der Wende. Diese erlebnisreiche und amüsante Stadtführung vermittelt einen guten Überblick über die historische Altstadt von Dresden.

 

Gleich zum Auftakt der Stadtführung zeigt uns Gottfried Sempers Opernhaus, wie man Steine im Takt der Musik erklingen lässt. Anschließend erzählen die Nymphen im barocken Zwinger von den Festen, die dort zur Zeit August des Starken stattfanden. Wir werden Ihnen auch davon berichten, warum der Zwinger bereits in den 50er Jahren wiederaufgebaut wurde. Im benachbarten Taschenbergpalais residierte die berühmteste Mätresse August des Starken, die Gräfin Cosel. Ihr tragisches Schicksal zeigt eindrücklich die Verbindung von Lust und Macht sowie die Handlungsspielräume, die sich dabei für die Damen ergeben. Im benachbarten Schloss prägten die Wettiner die Sächsische Geschichte über Jahrhunderte hinweg. Der Wiederaufbau ist eine gewaltige Aufgabe und bis heute noch nicht abgeschlossen. Ganz lebendig treten uns die Herrscher am Fürstenzug aus Meissener Porzellan gegenüber. Die starken Frauen im Hintergrund wollte man vor hundert Jahren lieber nicht zeigen. Vorbei an der Katholischen Hofkirche gelangen wir zum Dresdner Neumarkt, wo um die Frauenkirche herum ein ganzes Stadtviertel neu entsteht. Auf der als "Balkon Europas" gefeierten "Brühlschen Terrasse" sind wir dazu eingeladen, das Elbpanorama zu genießen.

WAS WIR SEHEN: Theaterplatz - Semperoper - Zwinger - Taschenbergpalais - Schloss - Hofkirche - Fürstenzug - Brühlsche Terrasse - Neumarkt - Frauenkirche
Umfassend
Dauer: 3 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 129 Euro (inkl. Mwst.)
Copyright: Michael Brey, brey kunst kultur - Dresden Intensiv Erleben

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Eine Tour für Dresden-Liebhaber und solche, die es werden wollen: Seien Sie gespannt auf den Bogen, den wir vom einstigen 'sozialistischen Vorzeigeboulevard‘ bis zu den Bürgerhäusern um die wiederaufgebaute Frauenkirche schlagen werden. Man könnte unser Motto umschreiben als den Aufbruch von der modernen in die alte Stadt. Doch Vorsicht: In Dresden sind die Gebäude am jüngsten, deren Fassaden am geschichtsträchtigsten aussehen.

 

Der Wiener Platz ist ein besonderer Platz. Aufgrund seiner Lage zwischen Hauptbahnhof und der Prager Straße nimmt er gleichsam die Rolle eines Eingangstors in die Altstadt ein. Dort, wo früher eine monumentale Skulptur Lenins und das Wandbild „Dresden grüßt seine Gäste“ die Ankommenden Willkommen hießen, beginnt heute das kommerzielle Zentrum Dresdens mit vielen Geschäften und großen Hotels. Kaum zu glauben, dass es an dieser Stelle merkantiler Geschäftigkeit am 8.Oktober 1989 zur Konfrontation von Demonstranten und Volkspolizei kam und damit ein wichtiges Stück deutscher Geschichte geschrieben wurde. Wir freuen uns nach dieser dramatischen Episode auf etwas Entspannung beim Betrachten von Architektur. Mit dem teflonbeschichteten Glasfaserdach Sir Norman Fosters am Hauptbahnhof und dem spektakulären Ufa-Kino von Coop Himmelb(l)au bieten wir gleich zwei Perlen von Weltformat. Am Umbau des Wiener Platzes und der Prager Straße in den letzten 10 Jahren scheiden sich die Geister. Wir sind auf Ihre Meinung gespannt.

 

Der spezifische Aufbauwille des Neuen Deutschland Anfang der 50er Jahre wird am Altmarkt deutlich: Wo bis 1953 noch Kaninchen die aus der Trümmerwüste entstandenen Wiesenflächen bevölkerten, entstanden Wohnzeilen mit Erkern, Säulenstellungen und langgezogenen Arkaden. Auch die Kreuzkirche wurde wieder aufgebaut, zeigt im Inneren aber noch alle Spuren der Zerstörung. Auf dem Altmarkt entdecken wir ins Kopfsteinpflaster eingegossene Metallstreifen, die als Mahnmal an die Opfer des Angriffs vom 13. Februar 1945 erinnern sollen. Lassen Sie uns an dieser Stelle die Frage stellen, warum gerade in Dresden die Erinnerung an die Zerstörung der Stadt noch heute so präsent ist.

 

Die Schlossstraße führt uns entlang am Kulturpalast und einigen gerade wieder entstehenden Bürgerhäuser zum Kleinen Schlosshof. Dort bestaunen wir die kühne Architektur des Glasdaches über dem Besucherzentrum des Residenzschlosses. Einige Fotos machen uns die verschiedenen Stadien des Wiederaufbaus deutlich. Nun hat uns ganz der Mythos der Kunst- und Kulturstadt mit ihrer reichen Geschichte ergriffen. Histörchen und Anekdoten machen gleich in der Nachbarschaft zum Schloss den Aufstieg und Fall der Gräfin Cosel, der wichtigsten Mätresse August des Starken, lebendig. Folgen Sie uns in den Zwinger und hören Sie von zwei weiteren Leidenschaften dieses sächsischen Herrschers: seine „Pomeranzenpassion“ führte zum Bau des Zwingers und die „Porzellankrankheit“ zu einer der bedeutendsten Porzellansammlungen weltweit. Die Semperoper entstand dreimal am Theaterplatz und gilt als eines der schönsten Opernhäuser Europas. Prachtvoll und majestätisch ragt die katholische Hofkirche gegenüber auf, die sich in der Stadtsilhouette erfolgreich gegen die knapp 250m entfernte protestantische Frauenkirche behauptet. Dass die Monarchie in Sachsen sogar den Sozialismus überstanden hat, beweist der Fürstenzug. Der inoffizielle Herrscher Sachsens wohnte Mitte des 18. Jahrhunderts an der Stadtmauer, deshalb gehen wir auf die nach ihm benannte Brühlsche Terrasse und genießen das herrliche Elbpanorama. Als Höhepunkt am Ende widmen wir uns der Entstehung, Zerstörung und dem Wiederaufbau der Frauenkirche und des umgebenden Neumarkts.

WAS WIR SEHEN: Hauptbahnhof - Prager Straße - Ufa Kino - Altmarkt - Kreuzkirche - Residenzschloss - Taschenbergpalais - Zwinger - Theaterplatz - Hofkirche - Fürstenzug - Brühlsche Terrasse - Albertinum - Neumarkt - Frauenkirche

 

Unverbindliche Anfrage

Der kurze draht zu ihrem Reiseleiter:

Fon 0351/219 30 778

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