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Für Neugierige: Dresden Präzis

Musik liegt in der Luft - Opernmetropole Dresden
Dauer: 2,5 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 129 Euro (inkl. Mwst.)

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Vor dem Hintergrund ihrer einzigartigen musiktheatralischen Kulisse empfängt uns die sächsische Landeshauptstadt mit spannenden Geschichten rund um das Thema Oper. In Dresden liegt Musik in der Luft.

 

Bühne frei für bedeutende Persönlichkeiten des Opernlebens wie Heinrich Schütz, Johann Adolph Hasse, Carl Maria von Weber, Richard Wagner und Richard Strauss. Wundern Sie sich nicht, dass die erste deutsche Oper für einen sächsischen Kurfürsten geschrieben wurde. Wo sonst gab es zur Zeit des 30jährigen Krieges derart musikbegeisterte Herrscher. Wir staunen über die märchenhaft irreale Welt der Barockoper in Dresden mit ihren Kastraten und Primadonnen, deren Gesangskunst ekstatische Begeisterungsstürme auslöste und die Kurfürsten Unsummen kostete. Wir spazieren an die Stelle, an der Carl Maria von Weber am Rande des heutigen Theaterplatzes in einem romantischen Fachwerkhaus wohnte und seine Kompositionen zur Feder brachte. Erfahren Sie auch, warum ganz in der Nähe davon die dritte Semperoper steht. Der Musikspaziergang durch das historische Stadtzentrum verknüpft Operngeschichte mit Stadtgeschichte und bietet zugleich den perfekten Rahmen für Ihren individuellen Opernabend. „Da capo“ werden Sie nach unserem Rundgang durch die Opernmetropole sagen.

WAS WIR SEHEN: Theaterplatz - Semperoper - Zwinger - Taschenbergpalais - Schloss - Hofkirche - Fürstenzug - Brühlsche Terrasse - Neumarkt - Frauenkirche
Der Zwinger - Feiern als Bühne der Macht
Dauer: 1,5 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 99 Euro (inkl. Mwst.)

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Mit dem Machtantritt August des Starken beginnt eine Epoche fortlaufender Feste. Dresden war von da an drei Jahrzehnte lang Aufführungsort eines wahrhaft königlichen Spektakels.

 

Zwei der großartigsten Events wollen wir leibhaftig beiwohnen. 1709 hatte August der Starke seinen dänischen Bündnispartner Friedrich IV. nach Dresden zu wochenlangen Festveranstaltungen eingeladen. Wir lassen das hölzerne Amphitheater und die Arena vor Ihren Augen wieder entstehen, in denen Tierhetzen und Turniere stattfanden. Neben den beiden Königen trat die wichtigste Mätresse Augusts, die Gräfin Cosel, als Hauptakteurin bei den Festlichkeiten auf. Auf unserer Führung hören Sie auch von der Kleidung, Haartracht und Kosmetik der Herren und Damen. Ein genauer Blick auf die hygienischen Verhältnisse zerstört die Glimmerwelt des Barock und eröffnet Ihnen einen realistischen Blick auf die Zeit des sächsischen Sonnenkönigs. Wir erhalten aus einem Brief Augusts an seinen wichtigsten Minister Kenntnis von der Pomeranzenpassion und wie sie zur Entstehung einer Orangerie im Zwingerbereich führte. Warum daraus wiederum ein Festplatz mit der Länge des Kolosseums in Rom wurde, steht im Zusammenhang mit einem Großevent von vier Wochen Dauer im September 1719. Wie man über 1000 Gäste aus der High Society einen Monat lang bei Laune hält, können Sie auf unserer Führung lernen. Lassen Sie sich in das sinnenfrohe Leben des Barock entführen und beobachten Sie gleichsam im Zeitraffer die Entstehung des Zwingers.

WAS WIR SEHEN: Zwinger - Standort Sophienkirche - Taschenbergpalais - Kleiner Schlosshof - Stallhof - Fürstenzug
Veduta und Wirklichkeit - Canalettos Dresdenbilder
Dauer: 3,5 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 199 Euro (inkl. Mwst.)

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Welche eine Umgebung wäre Mitte des 18. Jahrhunderts besser geeignet gewesen, einen Künstler zu inspirieren als die Dresdner Elblandschaft. Lassen wir uns von den Darstellungen Bernardo Bellottos zu einer Reise in das "Augusteische Zeitalter" entführen. Sehen wir Dresden im 18. Jahrhundert mit den Augen eines Malers!

 

Unsere Vorstellung vom barocken Dresden ist vor allem durch die Stadtansichten des Malers Bernardo Bellotto geprägt. Er hatte bei seinem berühmten Onkel Antonio Canal, genannt Canaletto, gelernt und auch dessen Namen angenommen. Mit 25 Jahren kam er als Hofmaler nach Dresden. Der König und der Premierminister Brühl waren seine wichtigsten Auftraggeber und persönliche Förderer. Sie wussten sicher auch um die hohen PR-Qualitäten der Stadtansichten Belottos. Für seine hervorragende Arbeit erhielt Belotto ein fürstliches Gehalt. Taufpaten seiner Kinder waren der König und seine Ehefrau, der Premierminister Graf Brühl und dessen Frau sowie weitere Mitglieder aus dem engsten Umfeld des Königs. Licht, Wasser, Gebäude und die Atmosphäre verstand Belotto in unvergleichlicher Weise darzustellen. Wie sein Onkel benutzte auch er eine Camera Obscura zur Abbildung fast fotorealistisch anmutender Details.
Bei einem Rundgang durch die Dresdner Altstadt suchen wir die Standorte des Künstlers auf. Wir lernen den Alltag im Barock nicht nur kennen aus der Sicht des Malers, sondern auch aus der Perspektive der Bewohner Dresdens.

WAS WIR SEHEN: Goldener Reiter - Canalettoblick - Augustusbrücke - Hofkirche - Fürstenzug - Brühlsche Terrasse - Neumarkt - Frauenkirche - Altmarkt mit Kreuzkirche - Schloss - Zwinger - Theaterplatz

 

Vorwärts über Trümmer - Das neue Dresden
Dauer: 3 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 199 Euro (inkl. Mwst.)

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Eine Stadt erfindet sich neu! Das könnte das Motto der letzten 75 Jahre Bauen in Dresden sein. Dort, wo nach dem 13. Februar 1945 Häuserskelette wie abgebrochene schwarze Zahnreihen emporragten, hatten Trümmerfrauen in einem beispiellosen Kraftakt Gebirge an Baumaterial abgetragen.

 

Jetzt, da die Innenstadt eine riesige Brachfläche war, wagte man Anfang der 50er Jahre den Neuanfang: der Altmarkt entsteht mit seinen prächtigen, im nationalen Stil der frühen DDR-Zeit erbauten Retro-Fassaden. Welch spannungsvoller Dialog ergibt sich an dieser Stelle mit der breit gelagerten Glasfassade des Kulturpalastes aus den späten 60er Jahren. Eines der besten Beispiele des DDR-Städtebaus der Nachkriegsmoderne werden wir mit der Prager Straße kennenlernen. Zugleich zeigen die Prager Straße und der angegliederte Wiener Platz die euphorischen aber unrealistischen Wachstumseuphorien nach 1990. Während in der Prager Straße neue Shoppingtempel auf dem alten Stadtrundriß entstanden, erleben wir am Neumarkt den Versuch, das Stadtbild des 18. Jahrhunderts durch Kopien historischer Hausfassaden zu reproduzieren. Oftmals wird an der Vorstellung vom „alten Dresden“ Erfolg oder Nichterfolg des Wiederaufbaus vor und nach der Wende bemessen. Wir sind gespannt auf Ihre Meinung! Besonders ausführlich werden wir die Entstehungsgeschichte und den Wiederaufbaus der Frauenkirche schildern. Im städtischen Raum zwischen Albertinum, Semperoper, Zwinger und Schloss wollen wir abschließend die spannungsvolle Geschichte der Rekonstruktion der Residenzgebäude aus verschiedenen Blickrichtungen betrachten.

WAS WIR SEHEN: Prager Straße - Ufa Kino - Centrum-Galerie - Altmarkt-Galerie - Altmarkt - Neumarkt - Frauenkirche - Albertinum - Synagoge - Brühlsche Terrasse - Hofkirche - Kulturpalast - Kleiner Schlosshof - Taschenbergpalais - Haus am Zwinger - Zwinger - Theateplatz mit Semperoper
Dunkle Wolken über Dresden - die Stadt im Krieg
Dauer: 3 Stunden  |  Max. Teilnehmerzahl: 25 Personen  |  Preis: 199 Euro (inkl. Mwst.)

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Unsere Führung zu Geschichte und Geschichtsverständnis! Herder bezeichnet Dresden 1802 als „ein Deutsches Florenz“, Heinrich von Kleist rühmt den italienischen Himmel. Die Romantiker pilgern im frühen 19. Jahrhundert nach Dresden. Es entstand der romantisch überhöhte Mythos eines Sehnsuchtsorts, dessen einzigartige Schönheit im Februar 1945 zerstört worden sei.

 

Zudem gilt vielen noch heute das Dresden vor der Zerstörung am 13.02.1945 als der Inbegriff der Barockstadt. Deren einstige Prägung wird vor allem August dem Starken zugeschrieben. 1945 sei die Kunststadt Dresden ohne militärische Bedeutung gewesen und grundlos zerstört worden. So propagierten es die NS-Propaganda, die Sowjets und die DDR. Was diese Mythen nicht ansprechen, ist die Lebenswirklichkeit der Bewohner Dresdens im konkreten Kontext der 30er Jahre. Wie sah die Innenstadt tatsächlich aus, wo gingen die Menschen einkaufen, wo waren die besten Restaurants, wie viel Bausubstanz war tatsächlich noch aus der Zeit Augusts des Starken vorhanden? Wie ließ es sich leben in der Gauhauptstadt im nationalsozialistischen Staat? Auf dieser Stadtführung wollen wir anhand historischer Fotos einen Eindruck von den Straßen, Plätzen und Gebäuden der Stadt vermitteln. Immer wieder machen wir mit Vergleichsdarstellungen das Ausmaß der Zerstörungen deutlich und gehen den Gründen und Begründungen des Bombardements und der daran anknüpfenden Erinnerungskultur nach.

WAS WIR SEHEN: Semperoper - Zwinger - Standort Sophienkirche - Postplatz - Altmarktgalerie - Altmarkt - Rathaus - Weiße Gasse - Landhaus - Neumarkt - Albertinum - Brühlsche Terrasse - Schloss

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Der kurze draht zu ihrem Reiseleiter:

Fon 0351/219 30 778

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